Wenn Möbelgrößen mit Raumkanten und Türen korrespondieren, entsteht eine ruhige Ordnung, die man nicht bewusst bemerkt, aber deutlich spürt. Wir zeigen greifbare Beispiele, in denen wenige Zentimeter in Höhe, Breite oder Abstand das Gefühl von Stabilität, Atem und Klarheit entscheidend verändern.
Anstatt isoliert zu denken, verknüpfen wir Maße: Sitzhöhe zur Tischhöhe, Tischhöhe zur Fensterbrüstung, Brüstung zur Leuchtenpendellinie. Diese Ketten erzeugen Konsistenz im Alltag, erleichtern Bewegungen und helfen, spontane Fehlkäufe zu vermeiden, weil jedes neue Stück seine Nachbarschaften respektiert.
Normen geben Komfortbereiche vor, doch echte Räume und Körper sind vielfältig. Wir vergleichen verbreitete Richtwerte mit realen Gewohnheiten, erklären, wann Abweichungen sinnvoll sind, und wie man sie so umsetzt, dass Ergonomie, Ästhetik und Bewegungsfluss gemeinsam profitieren, statt sich gegenseitig auszubremsen.